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Europäische und Internationale Verwaltung

Die Erweiterung der Europäischen Union und die zunehmende Vertiefung der Integration sorgen sowohl bei den europäischen Institutionen wie auch in mitgliedsstaatlichen Verwaltungsbehörden für einen steigenden Bedarf an gut qualifizierten Verwaltungsfachleuten. Erforderlich sind einerseits anwendungssichere Kenntnisse des Europäischen Rechts, insbesondere des Europäischen Verwaltungsrechts, und zumindest einer mitgliedsstaatlichen Rechtsordnung. Zugleich müssen diese Fachkräfte über Befähigungen aus den Bereichen der Politik-, Verwaltungs- und Finanzwissenschaften verfügen.

Das Masterprogramm „Europäische und Internationale Verwaltung“ bildet interdisziplinäre Spezialisten aus, die diesem Anforderungsprofil entsprechen. Vermittelt werden Kenntnisse des Europäischen Rechts in dessen ganzer Breite und des internationalen Rechts; der rechtsvergleichende Ansatz verschafft zugleich Einblicke in das öffentliche Recht mehrerer Mitgliedstaaten. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Analyse aktueller Judikate und die Lösung praktischer Fälle gelegt.

Gemäß der interdisziplinären Konzeption der Andrássy Universität Budapest bilden Lehrveranstaltungen zur Politik- und Verwaltungswissenschaft wichtige Säulen des Programms. Die Studierenden haben zudem die Möglichkeit, im Wahlpflicht- und Wahlbereich Lehrangebote der anderen Fakultäten zu belegen und so ihre Ausbildung um kultur-, geschichts- oder wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse zu bereichern.

Im Rahmen der DAAD-Ostpartnerschaft der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und der AUB können pro Semester zwei Studierende der AUB in Speyer studieren. Der Aufenthalt wird über ein Stipendium finanziert, zudem besteht die Möglichkeit, kostenfrei auf dem Campus zu wohnen. Im Anschluss an das Semester in Speyer besteht zudem die Möglichkeit, bei einer der zahlreichen Partnerinstitutionen der Universität Speyer ein Praktikum zu absolvieren.

Europäische und Internationale Verwaltung (M.A.): Aufnahmevoraussetzungen

Allgemeine Aufnahmevoraussetzungen

  • sehr gute Deutschkenntnisse im Wort und Schrift (Es ist ein Nachweis der Sprachkenntnisse auf dem Niveau C1 vorzulegen; im Ausnahmefall kann ein Nachweis über das Niveau B2 akzeptiert werden, sofern bis zum Erhalt des Absolutoriums das Niveau C1 nachgewiesen wird.)
  • Englischkenntnisse
  • Erfolgreiche Aufnahmeprüfung

Aufnahmevoraussetzungen für den M.A. in Europäischer und Internationaler Verwaltung

Ein Bachelor-Abschluss (vorzugsweise in Recht und/oder Verwaltung, aber auch in Politologie, Internationalen Beziehungen, Internationaler Kommunikation, in Fächern mit Grundausbildung zu internationalen Studien, sowie Fächern mit Handelsausbildung und Grundausbildung in Wirtschaftswissenschaften) oder ein anderer Abschluss, sofern aus dem vorherigen Studium mindestens 50 ECTS nachgewiesen werden können, insbesondere in den folgenden Kenntniskreisen: Sozial-, Rechts-, Verwaltungs-, Finanzwissenschaften, EU-Kenntnisse, Kommunikation.

Aufnahmeprüfung

Die Aufnahmeprüfung für den Master in Europäischer und Internationaler Verwaltung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Pflichtpraktikum im Studiengang Europäische und Internationale Verwaltung

Im Rahmen des MEIV-Studienganges müssen Sie ein Praktikum von mindestens vier Wochen Dauer in einer fachspezifischen Umgebung absolvieren.

Mindestangaben der Bestätigung:

  • Ort des Praktikums
  • Angaben zu Zeitraum und Dauer des Praktikums
  • kurze Beschreibung der Tätigkeit (etwa 2-3 Sätze)
  • evtl. eine Bewertung

Achtung! Das Praktikum muss Arbeitstätigkeit sein, es darf kein Kurs sein!

Anerkennungsfähige Praktika:

Gemäß Beschluss Nr. 46/2005 der Studienkommission vom 12.10.2005 können grundsätzlich folgende Leistungen und Tätigkeiten als Praktikum im Sinne der Studienordnung anerkannt werden:

In Ausnahmefällen:

  • mit dem zuständigen Dekan vereinbarte sonstige Praktika (in dem Zeitraum nach der Zulassung zum Studium bis zur Diplomausgabe der AUB)

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein vorgeleistetes Praktikum, das bei einem anderen Studium noch nicht in Anschlag gebracht wurde, anerkennen zu lassen. Dies erfordert einen Antrag an die Kredittransferkommission (KTK).

2016-5 2016 Juni 2016-7
 
 
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