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Projekt

ECOnet

Internationale, interdisziplinäre und interuniversitäre Forschungs- und Lehrkooperation zur wirtschaftlichen und politischen Entwicklung ländlicher Räume

Das Projekt ECOnet

Die Andrássy Universität Budapest (AUB) und die Donau-Universität Krems (DUK) fungieren in diesem Projekt als zentrale Partneruniversitäten. Das Institut für Strategieanalysen (ISA) koordiniert das Projekt, das durch das Land Niederösterreich bzw. die Niederösterreichischen Forschungs- und Bildungsgesellschaft (NFB) initiiert und getragen wird. Das Projekt läuft vom 01.08.2016 bis zum 31.07.2019 (mit der Option auf Verlängerung bei positiver Evaluierung).

Herausforderungen in ländlichen Räumen

Intakte ländliche Räume können für eine Vielzahl von Akteuren wertvolle wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Funktionen erfüllen, die Relevanz für alle Bereiche des täglichen Lebens besitzen. In diesen verschiedenen Funktionen liegen die vielfältigen Stärken und Entwicklungspotenziale des ländlichen Raums gegenüber städtischen Gebieten begründet. Trotz ihrer Stärken und Potenziale, sieht sich der ländliche Raum einer Reihe von Problemlagen, die unterschiedliche Politikfelder und gesellschaftliche Bereiche betreffen, gegenüber. So ist er beispielsweise oftmals besonders stark vom Struktur- und vom demographischen Wandel betroffen.
Dieses spezifische Spannungsfeld zwischen den Stärken und Schwächen stellt eine besondere politische, ökonomische und gesellschaftliche Herausforderung für die Entwicklung des ländlichen Raums dar. Da sich die Problemlagen aufgrund der fortschreitenden Europäisierung und Globalisierung sowie aufgrund des damit einhergehenden „Wettbewerbs der Regionen“ voraussichtlich weiter verstärken werden, gebührt dem ländlichen Raum (auch weiterhin) eine erhöhte wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit in Mittel- und Osteuropa.

Forschungs- und Lehrkooperation zur regionalökonomischen und –politischen Entwicklung ländlicher Räume

Ziel des Projekts ist es, exzellentes wissenschaftliches Wissen zu generieren und gleichzeitig praxisrelevante, anwendungsorientierte Expertise bereitzustellen.
Der inter- und transdisziplinäre Forschungs- und Lehrbereich verbindet insbesondere wirtschafts- und politikwissenschaftliche Ansätze, um sich mit wissenschaftlichen Fragen der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung im ländlichen Raum auseinanderzusetzen. Zwei Hauptaktivitäten dienen der Bearbeitung von wissenschaftlichen Fragen aus diesem Themenbereich.
Als Kernbereich des Projekts wird derzeit in Kooperation der AUB und der DUK ein interdisziplinärer, forschungsorientierter Doktoratsschwerpunkt im Rahmen der AUB-Doktorschule aufgebaut. Ergänzend zur Anfertigung von Dissertationen soll in Lehrveranstaltungen grundlegendes und vertiefendes Wissen zu unterschiedlichen Aspekten der ländlichen Entwicklung vermittelt werden.
Zusätzlich zum Doktoratsschwerpunkt werden die ECOnet-Netzwerkpartner Forschungsprojekte beantragen sowie Veranstaltungen und/oder Publikationen organisieren, die (bei Genehmigung) gemeinsam durchgeführt werden. Diese stellen entweder eigenständige Projek-te dar oder sind mit ECOnet-Dissertationen verknüpft.

Partnerorganisationen:

Fördergeber und Projektträger

Land Niederösterreich, vertreten durch die Niederösterreichische Forschungs- und Bildungsgesellschaft (NFB)

Externe(r) Projektleiter(Innen): Bernhard Brunnthaler, MSc MBA (DUK), Prof. Dr. Peter Filzmaier (ISA/DUK), Prof. Dr. Gottfried Haber (DUK), Dipl.-Pol.in Andrea Tony Hermann (ISA), Prof. Dr. Gerald Steiner (DUK), Csilla Szentiványi (ISA)
Wissenschaftsbereich(e): Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft
Status des Projektes: Aktiv
Projektbeginn: 1. August 2016
Projektende: 31. Juli 2019
ECOnet - Doktoratsschwerpunkt

Im September 2017 startet der inter- und transdisziplinäre Doktoratsschwerpunkt zur wirtschaftlichen und politischen Entwicklung im ländlichen Raum an der Doktorschule der Andrássy Universität Budapest. Er wird in Kooperation von der Donau-Universität Krems (DUK) und der AUB angeboten. Der Doktoratsschwerpunkt ist ein Projekt des internationalen, interdisziplinären und interuniversitären Netzwerks zur wirtschaftlichen und politischen Entwicklung im ländlichen Raum.

Der Schwerpunkt verbindet insbesondere wirtschafts- und politikwissenschaftliche Ansätze, um sich mit Fragen der Entwicklung im ländlichen Raum zu befassen. Die transdisziplinäre Forschungsperspektive versteht sich als mögliche Ergänzung zu disziplinärer und interdisziplinärer Forschung, die sich insbesondere durch die methodische Integration wissenschaftlichen und praktischen Wissens bei der Bearbeitung lebensweltlicher Probleme auszeichnet.

Studierende befassen sich sowohl im Rahmen ihrer Dissertationsprojekte als auch durch die Teilnahme an Lehrveranstaltungen mit regionalen Potenzialen und Herausforderungen. Folgende Forschungsbereiche stehen im Fokus und sind daher auch themenleitend für Dissertationen: 

  • Strukturpolitik, Gemeindekooperationen, Verwaltungsorganisation, Regionalmanagement, Finanz- und Budgetpolitik, Arbeitsmarktpolitik
  • Demographie, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur, Digitalisierung, Innovationen, Wirtschaft und Umwelt, Nachhaltigkeit, Migration, (Gesellschafts-)Kulturen
  • Politische Beteiligung, Vergleichende Wahlforschung, Wechselspiel von subjektiven Wahrnehmungen der Bevölkerung und politischen bzw. öffentlichen Maßnahmen, Aspekte politischer Kommunikation
  • EU-Regionalpolitik und die Rolle der Regionen in der EU
ECOnet - Das Netzwerk

Das Projekt ECOnet etabliert eine internationale, interuniversitäre und interdisziplinäre Forschungs- und Lehrkooperation zur wirtschaftlichen und politischen Entwicklung im ländlichen Raum. Erklärtes Ziel von ECOnet ist es, durch die Zusammenarbeit zwischen den Partnern den Lehr- und Forschungsbereich der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung im ländlichen Raum zu stärken, auszubauen und in den Fokus eines breiteren und internationalen Interessentenkreises zu rücken.
Die Länder Österreich und Ungarn bilden die tragenden Säulen von ECOnet und decken durch ihre Zusammenarbeit unterschiedliche Schwerpunkte und Expertisen ab. So qualifiziert sich die Andrássy Universität Budapest (AUB) vor allem durch ihre Internationalität und Interdisziplinarität sowie durch ihre Auseinandersetzung mit wirtschafts- und politikwissen-schaftlichen Fragestellung in Mittel- und (Süd)-Osteuropa. Die Donau-Universität Krems (DUK) zeichnet sich insbesondere durch ihre innovative Art der Wissensvermittlung, die starke Verankerung von Inter- und Transdisziplinarität und ihre vielversprechenden Entwicklungsperspektiven aus. Koordiniert wird ECOnet durch das Institut für Strategieanalysen (I-SA). Initiator von und federführend für ECOnet ist das Land Niederösterreich, vertreten durch die NÖ Forschungs- und Bildungsgesellschaft m.b.H. (NFB).
Die wechselseitigen Ergänzungen der ECOnet-Partner stellen ein besonderes Erfolgsmerkmal von ECOnet dar. Zusätzlich werden EU-ropaweit Kooperationen mit Wissenschafts- und Bildungsinstitutionen als externe Partner angestrebt.

ECOnet - Kontakt

ECOnet-Gesamtkoordination

Dipl.-Pol.in Andrea Tony Hermann

Telefon: +43 676 30 78 166
E-Mail: andrea.hermann@strategieanalysen.at
Website: http://www.econet.or.at
Adresse:
Institut für Strategieanalysen GmbH
Parkring 12/3/87f
A-1010 Wien

Informationen zur Doktorschule der Andrássy Universität Budapest

Dr. Krisztina Slachta

Telefon: +36 1 81 58 189
E-Mail: krisztina.slachta@andrassyuni.hu
Website: http://www.andrassyuni.eu/phdprogramm.html
Adresse:
Andrássy Universität Budapest
Pollack Mihaly tér 3
H-1088 Budapest

Informationen zur Donau-Universität Krems

Dr. Christina Hainzl, MSc

Telefon: +43 2732 89 32 18
E-Mail: christina.hainzl@donau-uni.ac.at
Website: www.donau-uni.ac.at/pk
Adresse:
Donau-Universität Krems
Dr.-Karl-Dorrek-Strasse 30

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