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Projekt

Der mitteleuropäische Tod

Das Projekt stellt das erste interdisziplinäre Forschungsprojekt dar, bei dem versucht wurde postgraduelle Studierende in die aktuelle Forschung einzubinden.

Ausgangspunkt waren zunächst die Herrscherbegräbnisse, aus denen neben einer Diplomarbeit auch eine gemeinsame Aufnahme der Inschriften der Bestattungsurnen der Eingeweide der Habsburger im Wiener Stephansdom, hervorgingen. Relativ rasch erfolgte ein Erweiterung durch eine weitere Diplomarbeit, wobei hier mit der jüdischen Begräbnistradition bewusst eine Erweiterung hin zu einer größeren Beobachtungsgruppe gemacht wurde.

Aus der dritten Diplomarbeit (Totenklagen und Totenbrauchtum. Die Erzähltradition der verschiedenen Völker im Karpatenbecken) entstand schließlich ein Dissertationsprojekt, das auch Teil des Forschungsprojekts „Der 33-jährige Krieg" ist. Es ist geplant das Projekt, das sich nunmehr zu einem Forschungsschwerpunkt entwickelt hat, weiterzuführen. Eine Evaluierung und eine daraus möglicherweise erfolgende Präzisierung soll nach Abschluss der laufenden Dissertation, der für Jahresende geplant ist, erfolgen.


Abgeschlossene Akademische Arbeiten:

  • Maria Krupka, Totenkult und Begräbnis am Beispiel der polnischen Könige, DA 2005.
  • Vera Hambel, Der „jüdische“ Tod. Jüdisches Bestattungswesen in Budapest und der neologe Friedhof an der Kozma utca als Ort individuellen Erinnerns und kollektiven Gedächtnisses, DA 2005.
  • Éva Kósa: Totenklagen und Totenbrauchtum (Die Erzähltradition der verschiedenen Völker im Karpatenbecken)
  • Éva Kósa: Sterben und Tod in Selbstzeugnissen zum Ersten Weltkrieg, Diss.
Projektmitarbeiter(Innen): Dr. Henriett KOVÁCS
Externe(r) Projektmitarbeiter(Innen): Jochen Fühner, Maria Krupka, Vera Hambel, Éva Kósa
Forschungsschwerpunkt: Forschungsschwerpunkt 3: Identitätsbildung: Nationalitäten, Kulturen und Minderheiten
Status des Projektes: Abgeschlossen
2019-9 Oktober 2019 2019-11
 
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