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Uniblog: Virtuelle Führung für Erstsemester
Referat für Marketing und Kommunikation
Wie lernt man die AUB kennen, wenn man sich 1000 km entfernt von Budapest befindet und zur Zeit von dort aus studiert? Darüber berichtet unsere Uni-Botschafterin Fatime Páll in ihrem Blogbeitrag.

Am 23. September gab es endlich die lang erwartete Universitätsführung. Imard Veenstra und Boldizsár Kozák zeigten uns das Universitätsgebäude von innen und von außen mit ihrer Kamera. Meine Kommilitonen begannen die Präsentation natürlich vor dem Gebäude, wo wir erfuhren, dass sich der Festetics-Palast am Pollack-Mihály-Platz neben dem Glasgebäude des ungarischen Fernsehens befindet und dass das Nationalmuseum bequem zu Fuß erreichbar ist. Der Palast wurde zwischen 1862 und 1865 unter der Regie des berühmten ungarischen Architekten Miklós Ybl erbaut.

Nach der Außenpräsentation des Gebäudes betraten wir das Innere. Im Gebäude erwartete uns ein königlicher roter Teppich, der dem Gebäude eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Das allererste Zimmer im ersten Stock ist der Andrássy-Saal, ein Raum für kleinere Seminare und Veranstaltungen. Ein Gemälde in dem Raum zeigt den Grafen Gyula Andrássy. Er war ein führender Politiker während der österreichisch-ungarischen Monarchie und ist Namensgeber der Universität. Der Raum hat wunderschöne, riesengroße Fenster und prachtvolle Kronleuchter. Auf derselben Ebene konnten wir einen weiteren kleineren Durchgangsraum mit einem riesigen Deckenfenster besuchen (der Marmorsaal), und einen weniger reich verzierten kleineren Raum (Festetics-Saal). Dann gingen wir in den atemberaubenden Spiegelsaal, der wegen der belgischen Spiegel und den wunderschönen Kronleuchter etwas ganz Besonderes ist. Der Saal wird von der Universität für größere Veranstaltungen wie Frühlings- und Abschlussball oder den Empfang wichtiger Persönlichkeiten genutzt. Nach dem Spiegelsaal führte der Weg einen längeren Korridor entlang, wo wir die Büros der Professoren sehen konnten. Wenn wir aus den Fenstern des Korridors schauten, sahen wir den Innenhof der Universität und das Bibliotheksgebäude, das früher ein Pferdestall gewesen ist. Anschließend führte der Weg eine grüne Barocktreppe hinauf zum größten Hörsaal. Die Hörsäle sind allesamt gut ausgestattet und modernisiert. Es gibt einen kleinen Schließfachraum vor dem Seminarraum, wo die Schüler die Möglichkeit haben, ihre Taschen und Mäntel wegzuschließen, damit sie sie nicht den ganzen Tag tragen müssen. Nach den Hörsälen führten die beiden uns wieder ins Erdgeschoss, wo die Bibliothek, das Finanzreferat und ein Gemeindesaal vorgestellt wurden. Der Gemeinschaftsraum ist ein wirklich farbenfroher, faszinierender Ort. Voller bunter Kissen und Stühle, Kicker, Fotokopierer, Kaffee- und Getränkeautomaten und für diejenigen, die gerne Süßes zwischendurch mögen, ein Snackautomat. In diesem Raum finden lockerere Veranstaltungen statt, die von den Studierenden organisiert werden, wie z. B. der Kneipenquiz-Abend. Nach dem Gemeinschaftsraum konnten wir noch den Abstellplatz für Fahrräder und den Computerraum sehen.

Es war eine wirklich schöne und interessante Vorstellung. Wir danken Imard und Boldizsár, dass sie all jenen, die zur Zeit nicht vor Ort sein können, die Möglichkeit gaben, die Räumlichkeiten der Universität zumindest online kennenzulernen.

 

Fatime PÁLL

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