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Deutsch-Ungarisches Forum in Berlin
Mit symbolischer Bedeutung wurde das Deutsch-Ungarische Forum am 10. September 2019, genau 30 Jahre nach der Grenzöffnung von den beiden Außenministern, Péter Szijjártó und Heiko Maas, eröffnet.

Minister Szijjártó hob die Wichtigkeit der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Handelns der beiden Staaten hervor, die nicht nur in der Vergangenheit, aber auch heute einen wichtigen Beitrag in und für Europa leisten. Auch Minister Maas sprach über die bilateralen Beziehungen und erinnerte sich an die Ereignisse vor 30 Jahren: „Es waren die Ungarn, die den „ersten Stein aus der Mauer“ brachen. Und wir Deutschen werden das nie vergessen.“.

An dem Deutsch-Ungarischen Forum im Jahr 2019 kamen in Berlin über 200 Personen aus Deutschland und Ungarn zusammen, die in verschieden Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen unter anderem über die Grenzöffnung und deren Auswirkungen auf die Gegenwart, über ein starkes Europa sowie über die globale Verantwortung in den  Bereichen Klima, Innovation und Konsum gemeinsam ausgetauscht haben. Um das Forum interaktiv zu gestalten und somit den Teilnehmenden mehr Stimme zu geben, wurden interaktive Formate, wie das Fishbowl-Format und eine interaktive Wand zur Fragestellung, angeboten.

Neben den Paneldiskussionen im Auswärtigen Amt fanden Besuche im Deutschen Bundestag, in der Botschaft von Ungarn in Berlin sowie im Collegium Hungaricum Berlin statt. „Die rege Teilnahme an den unterschiedlichsten Programmpunkten zeigt, dass das Deutsch-Ungarische Forum in den Jahren eine zentrale Plattform der bilateralen Beziehungen geworden ist, an der Diskussionen über Generationen hinweg möglich sind.“, sagt, dr. Ákos Domahidi, Kanzler der AUB.

Die Veranstaltung wurde von der Andrássy Universität Budapest und vom Deutsch-Ungarischen Jugendwerk im Auftrag des Auswärtigen Amts und des ungarischen Ministeriums für Auswärtiges und Außenhandel organisiert. Das Programm wurde mit Unterstützung der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer, dem Auslandsbüro Ungarn der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, dem Ministerium für Gesellschaftlichen Ressourcen, dem Ungarischen Rat der Europäischen Bewegung sowie dem Auslandsbüro Ungarn der Konrad-Adenauer-Stiftung verwirklicht.

Fanni DEÁK

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