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#ausgleich150
Studiengang "Mitteleuropäische Studien - Diplomatie"
Eine interaktive Offline-Social-Media-Installation zu "150 Jahre Österreichisch-Ungarischer Ausgleich".

Ein Projektteam im Seminar für "Angewandte Kulturdiplomatie I –  Kulturmanagement für Kulturdiplomaten" (Studiengang M.A. Mitteleuropäische Studien – Diplomatie) unter der Leitung von Dr. Márton Méhes an der Andrássy Universität Budapest thematisierte im Sommersemester 2017 die historischen, diplomatischen und politischen Ereignisse rund um den Österreichisch-Ungarischen Ausgleich vor 150 Jahren in einem innovativen und interaktiven Format.

Die deutschsprachige Installation zu "150 Jahre Österreichisch-Ungarischer Ausgleich" entführt die BesucherInnen auf ungewöhnliche Art in die heutige Social-Media-Welt. Posts und Comments wie auf Twitter sind wichtige Bestandteile der interaktiven Ausstellung, die bewusst offline gestaltet wurde: Hauptakteure von 1867, wie Kaiser Franz Joseph, Ferenc Deák, Lajos Kossuth oder eben Sissi, drücken sich 2017 in ungewöhnlichen Posts auf der fiktiven Social-Media-Plattform "Zwitscher" aus, wobei der Inhalt der Beiträge auf gründlich recherchierten, authentischen Archivdokumenten basiert.

Das Team gestaltete das Projekt #ausgleich150 mit dem Anspruch, dem Publikum fachliches Wissen und historisches Bewusstsein zu vermitteln: Dabei wurde allerdings durch die Präsenz kontextfremder Kommunikationskanäle die gewohnte Vermittlung historischer Ereignisse völlig auf den Kopf gestellt – durch die besondere und spektakuläre Kombination von Inhalt und Form soll vor allem die Generation Y angesprochen werden.

Bei der Ausstellungseröffnung am 23. Mai 2017 in der Kossutheria an der Andrássy Universität Budapest tauchten die Gäste dann in die Welt von "Zwitscher" ein: Zahlreiche BesucherInnen interagierten mit den fiktiven Social-Media-Accounts bekannter Persönlichkeiten aus der Zeit des Ausgleiches und nutzten die dazugehörenden Reaktionsflächen, um die Posts zu kommentieren oder zu "liken".

Die Installation schaffte darüber hinaus neue Ansätze für Kooperationen mit dem Österreichischen Kulturforum Budapest, welches zusammen mit der Österreichischen Botschaft Budapest, dem Österreich Institut, der Österreichischen Schule Budapest, der Aktion Österreich-Ungarn und der Studierendenschaft der Andrássy Universität Budapest Partner des Projekts sind. Die Installation wurde auch an der Österreichischen Schule Budapest sowie am Österreich Institut Budapest gezeigt.

Bilder: Richard Lein

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