Interesse an einem Studium?

CHROMA-Planspiel

CHROMA – Changemakers for the Rights Of Minorities in Avaria

A simulation on discrimination and minorities by the Young Citizen Danube Network  

 

Was ist CHROMA?

Bei CHROMA kommen 26 Studenten aus Ungarn und anderen Ländern der Donauregion zusammen für ein Planspiel über Diskriminierung von Minderheiten, Minderheitenpolitik und die Werte der Europäischen Union. Planspiele sind eine Methode des aktiven Lernerns, die sich in der höheren Bildung wachsender Beliebtheit erfreuen. Ein Planspiel regt zur kritischen Auseinandersetzung mit einem Thema an. Es fördert ein tieferes Verständnis von Prozessen und Dynamiken dadurch, dass die Teilnehmenden in ein Rollenspiel eingebunden werden, in dem komplexe Situationen in der realen Welt didaktisch vereinfacht dargestellt werden. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind die Model United Nations-Planspiele.  

 

Was sind die Ziele von CHROMA?

CHROMA hat zwei Hauptziele: Die Teilnehmenden sollen die Mechanismen hinter Diskriminierung kennenlernen, Diskriminierung verstehen Die Teilnehmenden sollen lernen, sich in andere hineinzuversetzen und die eigene Meinung zu hinterfragen Dazu kommen sekundäre Ziele wie z.B. Verhandlungen führen, Entscheidungen treffen, vor Gruppen sprechen, diskutieren, Selbstverständnis von Staat und Nation hinterfragen etc.  

 

Wie funktioniert CHROMA?

Die teilnehmenden Studenten schlüpfen in die Rolle von Politikern, Lobbyisten, Aktivisten und Journalisten des fiktiven Staates Avaria, einem mitteleuropäischen Land auf dem Weg in die EU. Bevor Beitrittverhandlungen aber beginnen können, muss Avaria einen Maßnahmenkatalog verabschieden zur Bekämpfung der Diskriminierung von Abarias größter Minderheit, einer heterogenen und stark marginalisierten Gruppe bekannt als Ikali.

CHROMA umfasst eine große Spannweite von sozialen und politischen Konflikten, die die Realität von Minderheitendiskriminierung beeinflussen. Die Teilnehmenden repräsentieren in der Konferenz zur Erstellung des Maßnahmenkatalogs Interessengruppen wie Parteien, Gewerkschaften und NGOs der Ikali-Selbstrepräsentation. Jede dieser Gruppen hat klare Forderungen wie das Endergebnis aussehen sollte. Einige Gruppe werden für Gleichberechtigung und Integration kämpfen, andere Segregation befürworten. Während die einen Minderheiten- mit Arbeitnehmerrechten verbinden wollen, sehen die anderen die Ikali als Quelle billiger Arbeiter.  

 

Wer sind die Organisatoren?

YCDN ist eine nicht-profitorientierte Studentenorganisation. Das Netzwerk basiert auf ehrenamtlicher Arbeit und wird von Studenten der prestigeträchtigen Andrássy Universität Budapest geführt. Zusammen entwickeln, planen und implementieren wir Projekte, so wie Workshops – zum Beispiel gegen Fremdenfeindlichkeit – und Debatierclubs, immer mit dem Ziel, junge Leute aus Budapest und der gesamten Donauregion zu verbinden.

Das hinter CHROMA stehende Team besteht aus Mitgliedern des YCDN sowie Helfern, die derzeit an der Andrássy Universität studieren, die bereits netzwerken um CHROMA mit Beiträgen lokaler Experten aus dem großen Feld Minderheiten und Diskriminierung zu bereichern. Wir haben vor, das theoretische Wissen über Geschichte, Politik und sozio-kulturelle Phänomene aus unseren Studiengängen praktisch anzuwenden, verbunden mit einer wissenschaftlichen Herangehensweise an Planspiele und Aktivismus.

Weitere Informationen unter knopp@ycdn.eu

 

2017-8 September 2017 2017-10
 
 
 
 
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