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Donau-Institut

Das DONAU-INSTITUT (Institut für Donauraumstudien und europäische Integrationsforschung) ist die zentrale Einrichtung der Andrássy Universität Budapest (AUB) zur Profilierung der Forschung in den an der Universität vertretenen Wissenschaftszweigen (insb. Geschichts-, Politik-, Rechts- und Wirtschafts-wissenschaft) sowie für eine Vernetzung der universitären Forschungsaktivitäten mit Forschungs-einrichtungen in Ungarn, den Partnerländern der AUB und in anderen mittel- und osteuropäischen Staaten.

Im Zentrum der Forschungsaktivitäten an der AUB stehen Projekte zur europäischen Integration und zum Donauraum, die sich insbesondere in vergleichender Perspektive mit politischen, ökonomischen, rechtlichen und historisch-kulturellen Fragen der Region und ihrer Einbindung in Europa befassen.

Profil des Donau-Instituts

Die Europäische Strategie für den Donauraum wurde im Juni 2011 unter ungarischer EU-Ratspräsidentschaft verabschiedet. Zentrales Ziel der Strategie ist es, die Zusammenarbeit der Staaten zu vertiefen und die gemeinsame Identität in dieser vielfältigen Region zu verstärken. In diesem Zusammenhang stehen die Aktivitäten des Donau-Instituts. Es weist durch seine Forschungsarbeit nach, dass trotz der Vielfalt der Kulturen und Lebensstile im Donauraum die Staaten durch eine gemeinsame Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte verbunden sind, die die Basis einer gemeinsamen europäischen Identität in der Region bildet. Außerdem trägt es zur Verstärkung der Zusammenarbeit in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur bei. Als „Denkfabrik“ bearbeitet das Institut grundlegende und aktuelle Fragen zur politischen, ökonomischen und kulturellen Entwicklung im Donauraum. Als Dokumentationszentrum stellt es Informationen zu den Donauraum-Strategien der Europäischen Union und der beteiligten Staaten zur Verfügung.

Wissenschaftlicher Beirat des Donau-Instituts

Bei der Leitung des Donau-Instituts wird der Rektor von einem wissenschaftlichen Beirat beraten, dem je zwei externe Fachvertreter / Fachvertreterinnen der Geschichts-, Politik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft angehören, welche vom Rektor auf Vorschlag der Professurleiter und -leiterinnen dieser Fachdisziplin für drei Jahre berufen werden.

Mitglieder des Beirates

Geschichtswissenschaft

Politikwissenschaft

Wirtschaftswissenschaft

Rechtswissenschaft 

Satzung des Donau-Instituts

Art. 1 Allgemeine Beschreibung

(1) Das Donau-Institut (Institut für Donauraumstudien und europäische Integrationsfor-schung) ist die zentrale Einrichtung der Andrássy Universität Budapest (AUB) zur Profilierung der Forschung in den an der Universität vertretenen Wissenschaftszweigen (insb. Geschichts-, Politik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft) sowie für eine Vernetzung der universitären Forschungsaktivitäten mit Forschungseinrichtungen in Ungarn, den Partnerländern der AUB und in anderen mittel- und osteuropäischen Staaten.

(2) Im Zentrum der Forschungsaktivitäten an der AUB stehen Projekte zur europäischen Integration und zum Donauraum, die sich insbesondere in vergleichender Perspektive mit politischen, ökonomischen, rechtlichen und historisch-kulturellen Fragen der Region und ihrer Einbindung in Europa befassen.

Art. 2 Leitung

(1) Die Leitung des Donau-Instituts obliegt dem Rektor / der Rektorin der AUB, der bzw. die die hiermit verbundenen Einzelaufgaben unter Wahrung der Gesamtverantwortung des Rektors / der Rektorin auf den Prorektor / die Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs übertragen kann.
(2) Die Leitung des Donau-Instituts sorgt für eine kontinuierliche Aktualisierung und Weiterentwicklung der Forschungsstrategie im Dialog mit den an der Universität vertretenen Wissenschaftszweigen unter Einbindung des Beirats.
(3) Für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Universitäten und Forschungseinrichtungen oder für die Durchführung größerer wissenschaftlicher Projekte können Beauftragte des Rektor bzw. der Rektorin eingesetzt werden.

Art. 3 Beirat

Bei der Leitung des Donau-Instituts wird der Rektor / die Rektorin von einem wissenschaftlichen Beirat beraten, dem je zwei externe Fachvertreter / Fachvertreterinnen der Geschichts-, Politik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft angehören, welche vom Rektor bzw. der Rektorin auf Vorschlag der Professurleiter und -leiterinnen dieser Fachdisziplin für drei Jahre berufen werden.


Art. 4 Forschungsplattform

(1) Zumindest einmal pro Semester lädt der Rektor / die Rektorin alle Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten, die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AUB sowie die zeitweise an der Universität tätigen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler (Research Fellows etc.) zu einer Forschungsplattform ein.

(2) Ziel der Forschungsplattform ist es, die Zusammenarbeit der an der AUB tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, insbesondere durch eine gegenseitige Information
- über Projekte, bei denen die Mitarbeit anderer Wissenschaftszweige sinnvoll sein kann,
- über Fördermöglichkeiten und Chancen bei der Drittmittelakquise sowie
- über Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Universitäten und Instituten, um gemeinsam die Vernetzung der AUB in der mitteleuropäischen Forschungslandschaft voranzutreiben.

Art. 5 Zentren

(1) Zur dauerhaften und stabilen Koordination ihrer Forschungsarbeiten in einer oder mehreren Fachdisziplinen können an der AUB tätige Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die Einrichtung eines Forschungszentrums beschließen, wobei auch Angehörige anderer Universitäten und Forschungseinheiten einbezogen werden dürfen.

(2) Um den jeweiligen Forschungsaktivitäten eine größere Außenwirkung zu verleihen, tragen die Zentren einen eigenen Namen, der den Hauptgegenstand der Forschung sowie die Verbundenheit mit dem Donau-Institut und der AUB zum Ausdruck bringt („Zentrum für … am Donau-Institut der AUB“). Im Rahmen des universitären Internetauftritts ist ihnen Gelegenheit für eine angemessene Darstellung zu geben.

(3) Die Gründung eines Zentrums muss von mindestens drei Professurleitern / -leiterinnen der AUB unterstützt werden, die zumindest zwei Wissenschaftsdisziplinen angehören. Die Gründer fertigen eine Projektskizze an, in der die thematische Ausrichtung und die Aufgaben des Zentrums beschrieben und ein Name vorgeschlagen wird. Der Rektor stellt die Projektskizze in der Forschungsplattform zur Diskussion. Sollten von anderen Professurleitern / -leiterinnen schwerwiegende Einwände erhoben werden und sind die Initiatoren des Zentrums nicht bereit, diesen Bedenken abzuhelfen, so bittet der Rektor den / die jeweiligen Vertreter des Wissenschaftszweiges bzw. ggf. der Wirtschaftszweige, der / die die Gründung des Zentrums beantragt / beantragen, im Beirat um eine schriftliche Stellungnahme. Auf der Grundlage dieser Stellungnahme(n) trifft der Senat eine Entscheidung über die Einrichtung des Zentrums.

(4) Der Rektor bzw. die Rektorin bestätigt die Einrichtung des Zentrums. Er bzw. sie kann die Zuständigkeit für die Durchführung wissenschaftlicher Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen auf ein Zentrum übertragen.

Art. 6 Forschungsgruppen

(1) Für die Vorbereitung und Durchführung einer wissenschaftlichen Tagung, einer größeren Gemeinschaftspublikation oder einer anderen gemeinschaftlichen Forschungsaktivität können am Donau-Institut Forschungsgruppen eingerichtet werden. Die Außenwirkung wird hierbei in erster Linie durch das gemeinsame Projekt selbst hergestellt, das Rahmen des universitären Internetauftritts angemessen darzustellen ist.

(2) Die Bildung von Forschungsgruppen unterliegt keinen Beschränkungen, jedoch sind bei der Festlegung und Durchführung des gemeinsamen Projekts die Qualitätssicherungsvorschriften der AUB zu beachten.

Art. 7 Forschungskoordinationsstelle

Die Forschungskoordinationsstelle des Donau-Instituts unterstützt die an der AUB tätigen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bei der Durchführung von Forschungsprojekten und internationalen Konferenzen sowie bei der Veröffentlichung von Forschungs- und Konferenzergebnissen.

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