Lehre

Lehre von Dr. Zoltán Tibor Pállinger

 

Lehrveranstaltungen im laufenden Semester


Veranstaltungen im Wintersemester 2011/ 12

Veranstaltung
Art
Studiengang
Zeit
Raum
Ideengeschichte: Das europäische politische Denken Se MA IB 1 Se Di11.15-12.45 HS 1
Politische Theorie I   MA IB 1 Se Di 9.30-11.00 HS 1
Integrationsseminar: Governance in der Weltwirtschaft   MA IB 1 Se
MA IEB 1 Se
Mo13.45-15.45 HS 1
         

Veranstaltungen im Sommersemester 2011

 Veranstaltung

 Art

 Studiengang

 Zeit

 Raum

 Politische Theorie II

 VL

 MA IB 2. Se

 Mo 11.15-12.45

 HS 1

 Europäische Governance II (mit Bos)

 VL

 MA IB 2. Se

 Di 9.30-11.00

 HS 1

 Politische Eliten im weltweiten Vergleich (mit Bos)

 VL

 MA IB 4. Se

 Mo 9.30-11.00

 HS 1

 Politische Entscheidungsprozesse: Direkte Demokratie

 SE

 MA IB WF

 Mo 15.45-19.45 UKW

 HS 3

 Völkerrecht III / Masterseminar (Verantwortlich)

 SE

 

 

 

 Schweiz-Exkursion (mit Oplatka-Steinlin)

 

 

 

 

Veranstaltungen im Wintersemester 2010

 Veranstaltung                                            

 Art

 Studiengang

 Zeit

 Raum

 Politische Theorie I

 VL

 MA IB 1. Se

 Mi 9.30-11.00

 HS 1

 Ideengeschichte:

 

 

 

 

Hinweise:

MA IEB = Master International Economy and Business

MA IB = Master Internationale Beziehungen

*/** vierzehntägig, * = ungerade Woche, ** = gerade Woche


Lehrprogramm und -inhalte


Es werden folgende Lehrveranstaltungen gehalten:

Die Fachbeschreibungen finden Sie hier:

Politische Theorie I

Anhand aktueller Diskussionen sollen einige zentrale Konzepte der modernen politischen Theorie vertieft werden. Dabei wird allerdings nicht ein vollständiger Überblick, sondern eine thematische Vertiefung angestrebt. In einem ersten Schritt soll die Relevanz der behandelten Themenbereiche für die politische Praxis verdeutlich werden. In einem zweiten Schritt werden die Hauptlinien der Diskussion dargelegt. In einem dritten Schritt sollen die Studierenden schliesslich eigene Positionen zu den angesprochenen Themen entwickeln.

Ziele: Die Studierenden 

  • kennen die wichtigsten Funktionen der Politischen Theorie;
  • kennen die unterschiedlichen methodischen Zugänge zur Politischen Theorie;
  • kennen ausgewählte Debatten in der aktuellen Politischen Theorie;
  • sind in der Lage Problem mit Hilfe der vermittelten Methoden zu analysieren;
  • sind in der Lage eigene Positionen zu den behandelten Fragestellungen zu entwickeln.

Politische Theorie II

Im letzten Vierteljahrhundert hat die Zahl der demokratisch regierten Staaten in bedeutendem Ausmass zugenommen. Vor dem Hintergrund dieses Phänomens wurde in der Politischen Theorie das Phänomen der Demokratie kritisch reflektiert. Während die traditionellen Konzepte von einem stark territorialen Bezug der Demokratie ausgehen, gilt es im Zeitalter der Globalisierung, das Verhältnis von Individuum und gemeinschaftlicher Herrschaftsausübung in einem universellen Rahmen neu zu denken. Ausgehend von der Grundfragen der politischen Anthropologie, wird das Verhältnis von Individuum und politischer Gemeinschaft (Staat, Internationale Organisationen, etc.) erörtert. Die Studierenden lernen die normativen Grundfragen, die das Verhältnis von Individuum und politischer Gemeinschaft im Zeitalter der Globalisierung betreffen, kennen. Sie werden in die Lage versetzt, die Relevanz der Fragestellungen für die Politik sowie im nationalen als auch internationalen Rahmen aufzeigen und das vorhandene Theorieangebot auf seine Praxisrelevanz hin kritisch zu bewerten. Diese Auseinandersetzung soll helfen, die eigene Position der Studierenden zu klären und theoretisch zu fundieren.

Ziele: Die Studierenden:

  • haben sich vertieft mit einigen ausgewählten Debatten der politischen Theorie auseinandergesetzt;
  • sind in der Lage, die adäquaten  Methoden zur Analyse von politischen Fragestellungen zu bestimmen und entsprechend anzuwenden;
  • sind in der Lage, die theoretischen Positionen zu rekonstruieren und kritisch zu bewerten;
  • sind in der Lage, eigene Positionen in den Debatten zu entwickeln und diese theoretisch zu untermauern.

Europäische Governance II

Die komplexen internationalen Probleme lassen sich nicht mehr nationalstaatlich und obrigkeitlich lösen, sondern die bedingen das Zusammenwirken staatlicher und nicht-staatlicher, nationaler sub- und supranationaler Akteure. Die EU hat sich seit den 1970er Jahren als wichtiger externer Akteur im Rahmen der Dritten und vierten "Welle der Demokratisierung" etabliert. In diesem Seminar werden die unterschiedlichen Konzeptionen und Instrumente der internen und Demokratieförderung durch die EU vorgestellt und im Hinblick auf ihre Funktionalität  durchleuchtet. In diesem Zusammenhang werden auch die europäischen Erfahrungen schlisslich in einem kurzen Vergleich mit den amerikanischen gegenübergestellt, um Gemeinsamkeiten und Differenzen herauszuarbeiten. Im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses steht das Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure (EU, Staaten, Unternehmen, Civil Society, NGOs etc), mit dem Ziel, Erfolgskriterien für eine erfolgreiche Demokratisierungspolitik (seitens der EU) zu erarbeiten.

Ziele: Die Studierenden

  • kennen die wichtigsten Merkmale und Qualitätskriterien demokratischer Systeme;
  • kennen die Merkmale moderner Formen der politischen Steuerung (governance);
  • kennen die Grundlagen und Erfolgsfaktoren der externen Demokratieförderung
  • können die Erfolgsaussichten, Erfolgsbedingungen und Erfolgsfakteuren konkreter Projekte beurteilen

Politische Eliten im weltweiten Vergleich

Das Seminar führt in die Elitenforschung ein. Gestützt auf eine theoretische Einführung werden die wichtigsten Konzepte, Grundfragen und Diskussionen vorgestellt. Darauf aufbauend werden anhand von Fallbeispielen die Elitensysteme ausgewählter Staaten näher untersucht.

Ziele: Die Studierenden

  • kennen die Rolle von politischen Eliten in der Gesellschaft;
  • kennen die Grundlagen der Eliteforschung;
  • kennen die wichtigsten Elitetheorien;
  • kennen die wichtigsten Konzepte zur empirischen Bestimmung von Eliten;
  • kennen die aktuellen Fragen der Eliteforschung;
  • können die Elitesysteme von ausgewählten politischen Systemen beschreiben und deren Funktionieren kritisch bewerten.

Politische Entscheidungsprozesse: Direkte Demokratie

In diesem Kurs werden im Zusammenspiel von Vorträgen/ Gastvorträgen und Seminarteilen die theoretischen Grundlagen und die aktuellen Forschungsfragen der direkten Demokratie erarbeitet. Darauf gestützt wird die Theorie und Praxis der direkten Demokratie in ausgewählten politischen Systemen (Schweiz, Liechtenstein, Ungarn und USA (insbes. Kalifornien), und Europa) erarbeitet.

Ziele: Die Sudierenden

  • können die historischen Entwicklungslinien der direktdemokratischen Denkens aufzeigen;
  • kennen die Instrumente und Verfahren der direkten Demokratie und können diese auf praktische Beispiele anwenden;
  • kennen die Problematik, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirkungen der direkten Demokratie und können diese anhand praktischer Beispiele erläutern;
  • kennen die Theorie und Praxis der direkten Demokratie in ausgewählten politischen Systemen.

Ideengeschichte

Es werden die grundlegenden Aspekte des europäischen politischen Denkens im Überblick vermittelt. Ausgehend von der Auseinandersetzung mit Quellentexten wird die Anwendung der ideengeschichtlichen Methoden und Herangehensweisen erarbeitet. Dabei stehen die Entwicklung dieser Ideen und die Herausarbeitung ihrer Relevanz für die heutige politische und politikwissenschaftliche Diskussion im Zentrum des Erkenntnisinteresses.

Ziele: Die Studierenden

  • kennen die grundlegenden Konzepte und Begriffe der Ideengeschichte;
  • kennen die wichtigsten klassischen Texte über den Staat/ Politik und können deren Autoren im historischen Kontext verorten;
  • können anhand der klassischen Texte die grundlegenden Prinzipien moderner Staatlichkeit herleiten;
  • können die Bedeutung dieser Prinzipien für die heutige Welt darlegen. 

Masterarbeiten und Dissertationen


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